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Was ist bisher passiert - was gibt es Neues zu berichten?
Mitte März 2009 habe ich das Manuskript zum ersten Mal ausgedruckt. Über 450 Seiten sind ein ganz schöner Stapel! Dann kam das Ganze zu meiner ehemaligen Deutschlehrerin, die sich dankenswerterweise angeboten hatte, das Lektorat zu machen. Sollten Sie das hier irgendwann einmal lesen, verehrte Fr. Michels, nochmals meinen herzlichsten Dank für Ihre Bemühungen!
Wir haben lange hin und her überlegt, wie wir die Veröffentlichung am besten angehen. Die Teilnahme am Schreibwettbewerb des Heyne-Verlags hat leider nichts gefruchtet. Recherchen im Internet über andere Freizeitschriftsteller haben ziemlich schnell gezeigt, dass Klinkenputzen bei namhaften Verlagen ein Frustgeschäft ist. Also bin ich bei der Option Selbstverlag bzw. Book on Demand gelandet.
Auf dieser Schiene wird jetzt gefahren. Ganz klein mit einer Miniauflage starten und das Echo abwarten. Parallel im Freundes- und Bekanntenkreis und lokalen Buchhandlungen sowie Medien die Werbetrommel rühren. Und natürlich die Internetpräsenz mit dieser Seite.
Ich werde, sobald das Buch fertig zusammengestellt und in pdf konvertiert ist, eine erste Kleinauflage von 100 Stück drucken lassen, um überhaupt erst einmal das Echo auf dem Büchermarkt auszuloten. Sobald diese Bücher bei mir liegen, kann ich liefern, wenn Interessenten für einen Kauf vorhanden sind. Wenn...
Ende März: Das Cover und die Innenillustrationen müssen jetzt fertig gestellt und in den Textblock eingebunden werden. Verwendet werden Fotos, die ich über die Jahre in Griechenland gemacht habe, und die am Computer in Richtung s/w-Federzeichnung verfremdet wurden. Zum Glück kennt meine Gisela da alle Tricks und Kniffe... Eine ISBN habe ich auch schon beantragt. Ganz schön happig, was die Herrschaften in Frankfurt da verlangen!
Parallel werden Flyer entworfen und gedruckt, um die Werbeaktion zu unterstützen. Jetzt beginnt dann die Odyssee bei Buchhandlungen und Geschäften in und um den Wohnort herum. Die Lokalblätter werden noch um eine Rezension angebettelt. Vielleicht bekomme ich die Möglichkeit einer Autorenlesung?
Alles in allem eine sehr spannende Sache!
24. März: die zwei größten Buchhandlungen in Freising haben sich bereit erklärt, “Dorf der Katzen” in Kommission zu nehmen. Das ist weitaus mehr, als ich je erhofft habe: ich stehe im Schaufenster und kann gekauft werden.
25. März: der Text ist vom Lektorat zurück. Die neue deutsche Rechtschreibung und ich scheinen doch nicht zu 100% kompatibel zu sein...
28. März: ISBN-Nummer und Barcode dazu sind da und werden in das Cover eingebaut.
7. April: jetzt ist alles von DIN A4 auf DIN A5 umkopiert, die Bilder im Text sind eingepflegt und - was besonders wichtig ist - Gisela hat sich nochmal drei Abende hingesetzt und penibel Korrektur gelesen. Feintuning sozusagen. 456 Seiten sind es jetzt schlussendlich. Die nächsten Tage werden Text und Cover in pdf konvertiert und dann geht’s ab zur Druckerei!
10. April: Die pdf-Konvertierung in schöne Druckdateien ist abgeschlossen und heute ist der Auftrag an die Druckerei rausgegangen. Erstauflage: 100 Stück.
9. Mai: schöne Neuigkeiten! Die Bücher sind fertig. AB 12. MAI KANN ICH BESTELLTE WARE AUSLIEFERN!
Den ganzen Juni über habe ich fleissig verkauft (und auch verschenkt) und es sind so an die 80 Bücher unters Volk gelangt. Zu meinem ganz grossen Ärger hat sich rausgestellt, dass die penibelst lektorierte Word-Datei beim Umwandeln in pdf diverse Macken bekommen hat, speziell z.T. abenteuerliche Silbentrennungen, die mich als ziemlichen Dummkopf dastehen lassen, der zu doof zum Wörter trennen ist. Ausserdem findet man selbst - mit dem dazu notwendigen zeitlichen Abstand - immer wieder andere Fehler und Logik-Würmer, die alle fein säuberlich markiert werden, um sie bei der 2. Auflage (wann immer) zu berücksichtigen.
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